Dark Chocolate Orange Shortbread Cookies: mürbe & zart
Fein abgeriebene Orangenschale duftet schon beim Kneten im Butterteig und gibt diesen Shortbread-Keksen eine frische, leicht herbe Note. Dazu kommen kleine Stücke dunkler Schokolade, die beim Backen ihren Biss behalten. Die Kekse sind mürbe und zart, mit einer feinen Krume, und der Teig kommt ganz ohne Ei aus. Statt ihn auszurollen und auszustechen, formst du ihn zu einer Rolle und kühlst ihn gut durch. So lässt er sich sauber in gleichmäßige Scheiben schneiden, die im Ofen ihre runde Form behalten. Eine dünne Schicht geschmolzener Schokolade macht sie am Ende noch schokoladiger, ohne die Orangennote zu überdecken. In diesem Rezept erfährst du, woran du die richtige Butterkonsistenz erkennst, wie du den Teig ohne langes Kneten zusammenbringst und warum gründliches Kühlen wichtig ist. Außerdem findest du praktische Hinweise zu Mehlalternativen, zum Abreiben der Orange und zur Aufbewahrung, damit die Kekse auch nach dem Backen mürbe bleiben.

Shortbread-Kekse mit dunkler Schokolade und Orange
Fein abgeriebene Orangenschale gibt diesen mürben Shortbread-Keksen ein deutliches Zitrusaroma, während dunkle Schokolade für herbe, knackige Stücke sorgt. Der Teig kommt ohne Ei aus und lässt sich zu einer Rolle formen, kühlen und anschließend in gleichmäßige Scheiben schneiden. So bleiben die Kekse beim Backen schön rund und bekommen eine zarte, leicht krümelige Mitte.
Zutaten für etwa 24 Kekse
- 250 g Weizenmehl sorgen für die Struktur. Type 405 ergibt besonders feine Kekse; Dinkelmehl Type 630 funktioniert ebenfalls, der Teig kann damit etwas weicher werden.
- 35 g Speisestärke machen die Textur mürber. Wer keine Stärke zur Hand hat, ersetzt sie durch die gleiche Menge Mehl.
- 180 g weiche Butter verbinden die trockenen Zutaten. Sie soll eindrückbar, aber nicht geschmolzen sein. Margarine ist möglich, verändert jedoch Geschmack und Festigkeit leicht.
- 90 g feiner Zucker lösen sich gut im Teig. Rohrohrzucker schmeckt kräftiger, hinterlässt aber eine etwas gröbere Textur.
- Schale einer unbehandelten Orange, fein abgerieben, bringt das frische Zitrusaroma. Nur die orangefarbene Schicht verwenden, denn das Weiße darunter schmeckt bitter.
- ¼ TL Salz hebt den Geschmack von Butter und Schokolade hervor.
- ½ TL Vanilleextrakt passt dazu, kann aber entfallen.
- 70 g dunkle Schokolade, fein gehackt, kommen in den Teig. Für die Glasur zusätzlich 100 g dunkle Schokolade bereithalten. Ein Kakaoanteil von etwa 60 bis 70 Prozent gibt einen kräftigen Geschmack; Milchschokolade ist süßer und weicher.
Teig zubereiten und kühlen
- Trockene Zutaten mischen. Mehl, Speisestärke und Salz in einer mittelgroßen Schüssel vermengen. Die Orangenschale mit den Fingern kurz in den Zucker reiben. Durch die Reibung lösen sich die ätherischen Öle aus der Schale und verteilen sich gleichmäßiger.
- Butter einarbeiten. Butter und Orangenzucker mit einem Holzlöffel oder Handrührgerät auf niedriger Stufe verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Sie muss nicht luftig aufgeschlagen werden. Vanille einrühren, dann die Mehlmischung in zwei Portionen zugeben. Nur so lange mischen, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Zu langes Rühren macht die Kekse fester.
- Schokolade unterheben. Die 70 g gehackte Schokolade mit einem Teigschaber einarbeiten. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen zu einer Rolle von etwa 5 cm Durchmesser formen. Nicht kräftig kneten, sonst wird die Butter warm und der Teig klebrig. In Backpapier wickeln und mindestens 45 Minuten im Kühlschrank kühlen. Ist der Teig sehr fest, vor dem Schneiden 5 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen.
Schneiden und backen
- Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in etwa 8 mm dicke Scheiben schneiden. Wird die Rolle beim Schneiden an den Rändern brüchig, das Messer kurz anwärmen und die Scheiben vorsichtig zusammendrücken.
- Die Kekse mit etwas Abstand auf die Bleche legen. Sie laufen nur wenig auseinander, brauchen aber Platz für gleichmäßige Hitze. Je nach Größe 13 bis 16 Minuten backen. Die Ränder dürfen leicht goldfarben sein, die Mitte soll hell bleiben. Shortbread wird beim Abkühlen fester, deshalb nicht warten, bis die Oberseite braun aussieht.
- Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Erst glasieren, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Warme Kekse lassen die Schokolade matt werden und verlaufen leichter.
Schokolade schmelzen und servieren
Die übrigen 100 g Schokolade grob hacken. Zwei Drittel davon in einer hitzefesten Schüssel über einem Topf mit leicht siedendem Wasser schmelzen. Der Schüsselboden darf das Wasser nicht berühren, und es darf kein Dampf in die Schokolade gelangen. Sobald sie fast geschmolzen ist, die Schüssel vom Topf nehmen und das restliche Drittel einrühren. So wird die Glasur glatt und bekommt nach dem Festwerden einen schönen Glanz.
Eine Hälfte jedes Kekses in die Schokolade tauchen oder die Glasur mit einem kleinen Löffel in dünnen Linien darüberziehen. Auf Backpapier legen und fest werden lassen. Für die Präsentation die Kekse auf einer flachen Platte leicht überlappend anordnen und ein wenig fein abgeriebene Orangenschale über die noch feuchte Schokolade streuen. Auch ein paar kleine Schokoladenspäne passen; sparsam dosieren, damit die Oberfläche sauber bleibt.
In einer gut verschlossenen Dose halten sich die vollständig ausgekühlten Kekse etwa eine Woche bei Raumtemperatur. Zwischen die Lagen Backpapier legen, damit die Glasur nicht aneinanderklebt. Für besonders saubere Scheiben lässt sich die ungebackene Teigrolle bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren oder gut eingewickelt einfrieren. Gefrorenen Teig vor dem Schneiden kurz antauen lassen und die Backzeit bei Bedarf um ein bis zwei Minuten verlängern.

Diese Shortbread-Kekse verbinden buttrige, mürbe Krume mit fein abgeriebener Orange und knackigen Stücken dunkler Schokolade. Der Teig lässt sich gut vorbereiten, und die gekühlte Rolle macht gleichmäßige Scheiben ohne Ausstechen möglich. Wenn du kräftigere Schokolade magst, wähle eine Sorte mit höherem Kakaoanteil; gehackte Pistazien passen ebenfalls gut in den Teig. Zum Kaffee schmecken die Kekse pur, als Dessert kannst du sie mit etwas zusätzlicher geschmolzener Schokolade servieren. Lass die Glasur vor dem Stapeln vollständig fest werden und bewahre die Kekse anschließend luftdicht auf. Probier das Rezept aus, wenn du eine unkomplizierte Mischung aus Zitrus und Schokolade backen möchtest. Schreib gern in die Kommentare, welche Schokolade du verwendet hast, oder teile deine Variante mit Orange und Nüssen. So findet vielleicht auch deine Lieblingsversion ihren Weg auf den nächsten Plätzchenteller.

Shortbread-Kekse mit dunkler Schokolade und Orange
Knusprige Shortbread-Kekse mit dunklen Schokoladenstückchen und frischer Orangenschale.
Zutaten
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1 Tasse (2 Stangen) gesalzene Butter, weich
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1/3 Tasse Kristallzucker
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1/4 Tasse hellbrauner Zucker
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1 Teelöffel alkoholfreies Vanillearoma
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2 1/4 Tassen Weizenmehl
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1 Tasse dunkle Schokoladenstückchen
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2 Teelöffel frisch abgeriebene Orangenschale, plus etwas mehr zum Garnieren
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1 Ei zum Bestreichen
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1–2 Tassen Rohrohrzucker zum Wälzen
Anweisungen
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Schritt 1
Butter und beide Zuckersorten cremig schlagen. Vanillearoma einrühren, dann das Mehl unterarbeiten und die Schokoladenstückchen sowie 2 Teelöffel Orangenschale einmischen. -
Schritt 2
Teig zu einer Rolle formen, abdecken und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. -
Schritt 3
Teig in Scheiben schneiden. Mit verquirltem Ei bestreichen, in Rohrohrzucker wälzen und mit etwas Abstand auf das Blech legen. -
Schritt 4
12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Abkühlen lassen und nach Wunsch mit Orangenschale garnieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





